Häuservernetzung Winterthur

Wohnraum verteidigen!


Autor: wohnraumverteidigen

  • Kommt alle an die Wohndemo in Winterthur am 2.11. um 14:00 Stadtpark

    Konut eylemine katılın! Come to the housing demonstration!

    Der Sommer ist vorbei, die Wohnkrise noch lange nicht! Wenn wir uns nicht organisieren, schmeissen sie uns aus unseren Wohnungen und der Stadt raus.

    Wohnkrise, Gentrifizierung, Kriminalsierung von Wohnungslosen, Aushöhlung des Mietrechts, all das greift in den Städten um sich. Darum kommt alle an die grosse Wohndemo in Winterthur! Nehmt Eure Freund:innen, Nachbar:innen & Bekannten mit.

    Am Samstag, 2. November, 14:00 Uhr im Stadtpark

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  • Solidaritätsaktionen während den Musikfestwochen 2024

    Auch diesen Sommer gab es zahlreiche Soli-Aktionen für die räumungsbedrohten Häuser und gegen die Wohnkrise im Allgemeinen. Die Musikfestwochen, die tausende Leute anziehen und auch von der Immobilien-Firma SKKG mit-finanziert wird, sind ein guter Ort dafür, auch auf die soziale Krise der Vertreibung der Armutsbevölkerung, die hinter der Kulisse der schönen Altstadt verborgen wird, aufmerksam zu machen.

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  • Rückblick auf grosse Wohndemo in Zürich vom 25.5. mit Fotos

    Das Antikapitalistische Bündnis Winterthur hat am 25.5.2024 auch in Winterthur zur Grossdemo in Zürich gegen die Wohnkrise  mobilisiert. Denn die Wohnkrise trifft auch die Leute hier besonders stark. Die Wohnungsnot ist massiv, die Mieten werden dauernd erhöht, viele Menschen werden aus der Stadt verdrängt durch Abriss und (Luxus-)Sanierungen.

    Wir versammelten uns vorab in der Altstadt von Winterthur, hängten ein grosses Transpi auf, verteilten Flugblätter und hielten Reden. Die Leute reagierten interessiert und bestärkend, es gab viele spannende Diskussionen.

    Wir machten auf die spezfische Wohnungsnot in Winterthur aufmerksam, die daraus resultiert, dass die Stadt (in der die SP seit langem an der Macht ist), sich weigert, öffentlichen Wohnbau zu betreiben und gleichzeitig die Gentrifizierung vorantreibt. Dadruch spitzt sich auch in Winterthur die Wohnkrise massiv zu.

    Ein grosser Player in Winterthur ist die Immobilienmillardenstiftung SKKG, die über viele schlechte Wohnungen verfügt, in denen viele Arme wohnen. Diese Wohnungen werden Schritt für Schritt saniert oder abgerissen. Dabei verlieren viele Menschen ihren Wohnraum. Auch drei der seit Jahrzehnten selbstverwalteten Häuser will die SKKG nächstes Jahr räumen lassen für mehr Profit. Dagegen wehren wir uns.

    Nach der Aktion auf dem Flohmarkt gingen wir alle zusammen nach Zürich, um mit Tausenden von Menschen, die auf günstigen Wohnraum angewiesen sind, unserem Frust Luft zu machen. Wir schauen zurück auf eine bunte und kämpferische Demo, die uns Mut gemacht hat, weiter zu kämpfen!

    Denn nach der Wohndemo ist vor der Wohndemo.

    Chömed alli a di gross WOHNDEMO IN WINTI am 2. November!

    Save the date, sind kreativ, mached mit.

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  • Rückblick auf die Housing Action Days 2024 (mit vielen Fotos)

    Die Housing Action Days 2024 waren auch dieses Jahr in vielen Städten vor allem in Europa Ausdruck einer lebendigen und kämpferischen Bewegung, die sich für das Rechte auf Wohnraum stark macht. Die Mobilisierungen laufen vielerorts gegen die Städte der Reichen, gegen den Ausverkauf der Städte, gegen den Verlust des günstigen Wohnraums, gegen die rassistische Unterbringung von Asylsuchenden in Bunkern und Lagern, gegen die Kriminalisierung von Hausbesetzungen oder gegen die Repression gegen Obdachlose.

    Einen Überblick über die Mobilisierungen findet ihr hier: Link #HAD2024

    In der Schweiz gab es in Genf, Winterthur und Zürich-Schwammedingen tolle Mobilisierungen gegen die Aufwertung und Vertreibung.

     

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  • Pressemitteilung: 6.4. Stadtspaziergang „Eine andere Stadt ist möglich“ in Winterthur

    Gestern haben sich rund 150 Personen vor dem Einkaufszentrum Neuwiesen eingefunden, um an einem kämpferischen Stadtspaziergang gegen kapitalistische Aufwertung und Vertreibung durch Winterthur teilzunehmen. Dieser Spaziergang fand im Rahmen der internationalen Housing Action Days vom 29.3.-7.4. statt (mehr dazu unter: housingnotprofit.org)

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  • Sa. 6.4. Stadtspaziergang „Eine andere Stadt ist möglich“ 15:00 Kesselhausplatz Winti

    *** Sa. 6. April 2024 ***
    15:00 Kesselhausplatz (vorm Einkaufszentrum Neuwiesen) beim Bahnhof Winterthur

    Stadtspaziergang zur Wohnkrise „Eine andere Stadt ist möglich – wenn wir uns gegen Aufwertung und Vertreibung organisieren!“

    Im Rahmen der Housing Action Days und als Auftakt zur Mobilisierung zum revolutionären 1. Mai lädt das Antikapitalistische Bündnis Winterthur zu einem Stadtspaziergang ein.

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  • Mi. 3. April Buchvorstellung „Umkämpftes Wohnen“ mit Peter Nowak im Widder

    19:00 Gasthof zum Widder, Winterthur
    Buchvorstellung mit Peter Nowak zum Buch „Umkämpftes Wohnen – Neue Solidarität in den Städten“

    Info- & Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Housing Action Days (housingnotprofit.org)

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  • Was läuft während den Housing ACTION Days?

    Juhu der Frühling und damit die Housing Action Days vom 29.3.-7.4. kommen näher!

    Die Housing Action Days werden in vielen Städen in Europa als Aktionstage für das Recht auf Wohnen und das Recht auf Stadt, gegen Wohnungsnot, Vertreibung und Repression gegen Obdachlose und Hausbesetzer:innen durchgeführt. Aufgerufen wird durch die European Action Coalition. Den Aufruf findet ihr auf ihrer Homepage: housingnotprofit.org

    Wir von der Häuservernetzung Winterthur möchten Euch zu den folgenden Mobilisierungen anlässlich der Housing Action Days einladen. Wir freuen uns, wenn Ihr Euch mit uns zusammentut gegen Aufwertung und Vertreibung!

    Solidarische Grüsse
    Häuservernetzung Winterthur

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  • Solidarität mit den Besetzer:innen der Zypressenstrasse

    Wie auf barrikade.info zu lesen war, wurde vor wenigen Tagen eine leerstehende Stefanini-Wohnung besetzt in einem der abrissbedrohten Häusern an der Zypressenstrasse in Wülflingen (mehr Informationen zur Sitaution der Zypressenstrasse-Häuser finden sich bei der IGBBSL: Link)

    Wir solidarisieren uns mit den Besetzer:innen und ihren Forderungen & wünschen ihnen viel Power!

    Hier der Aufruf, der veröffentlicht wurde:

    SKKG und Co. Enteignen

    Freiräume – Wohnungsnot
    alles-wird-besetzt

    18.02. 2024

    Wohnung in Winterthur Wülflingen besetzt!

    Stadtaufwertung und die damit verbundene Vertreibung von armen und marginalisierten Personen ist ein ständig fortschreitender Prozess in den Metropolen Europas.

    Auch in Winterthur wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden – besonders in der Innenstadt. Immobilienfirmen wie Implenia, SKKG, GSSA und auch die SBB reissen ab, sanieren und bauen fleissig. Das kommt allerdings nicht der Allgemeinheit zu Gute, denn oft werden teure Wohnungen für Besserverdienende gebaut, wie am Beispiel der leerstehenden Kesselhauswohnungen sichtbar wird. Auch Sanierungen führen zu starken Mietpreiserhöhungen. Die Winterthurer Stadtregierung hat das materielle Interesse, reiche Steuerzahlende anzulocken. Dafür wird aufgewertet, was das Zeug hält. Neben der Zusammenarbeit mit Immobilienfirmen sollen zum Beispiel im Stadtpark neue Kaffees und Konsummöglichkeiten für Yuppies aus dem Boden gestampft werden. Die Jugend und das „Gesindel“ hingegen werden durch ständige Kontrollen und Schikane von den Bullen weggeekelt.

    Auch in der Steinberggasse treibt die Stiftung für Kunst Kultur und Geschichte (SKKG) ihr Unwesen und saniert fleissig. Dabei gibt sie sich Mühe, in gutem Licht zu erscheinen. So bot sie den Mieter*innen – natürlich nach einer saftigen Mietpreiserhöhung – an, wieder in die vorher bewohnten Steibi-Wohnungen einziehen zu dürfen.

    Wo ihnen niemand auf die Finger schaut, wie in Wülflingen an der Zypressenstrasse, ist die Stiftung weitaus weniger zimperlich. Hier leben viele Migrant*innen und Prekarisierte, sowie Arbeitslose. Die SKKG lässt die Häuser zerfallen, während sie die Bewohner*innen noch so lange wie möglich ausquetscht; Schimmel, Asbest, undichte Fenster, heruntergekommene und verkalkte Gemeinschaftswaschküchen, keine Zentralheizung und sanitäre Einrichtungen, die nicht richtig funktionieren.

    Wenn es keinen Wohnraum gibt für uns aus der unteren Klasse, müssen wir ihn uns halt zurückholen. Genau das wurde nun auch gemacht: Eine leerstehende Wohnung an der Zypressenstrasse 28 wurde besetzt und die Bruchbude wurde durch aufwändige Arbeit wieder bewohnbar gemacht. Damit wollen wir auch ein Zeichen setzen – gegen Gentrifizierung und die menschenverachtende Eigentumslogik der Immobilienfirmen.
    Für uns ist dieser Wohnraum essenziell für unser tägliches Leben. Für die SKKG ist dieser Wohnraum nur ein Weg, um Profit zu machen und wird abgerissen, sobald die Mieten nicht mehr rentieren.

    Unsere Nachbar*innen bezahlen immer noch hunderte Franken monatlich, um unter diesen Umständen zu leben.
    Wir fordern für alle Bewohnenden der Liegenschaften an der Zypressentrasse bis zum Abriss einen sofortigen Mieterlass!

    Für solidarische Quartiere von unten!

    GEGEN DIE STADT DER REICHEN – SKKG UND CO. ENTEIGNEN!

    https://barrikade.info/article/6322

  • AM 3. März 2x NEIN

    AM 3. März 2x NEIN

    Am 3. März stimmt der Kanton Zürich über die Initiative von Recht und Ordnung ab; die sogenannte „Anti-Chaoten-Initiative“.

    „…die Initiative fordert, dass verschiedene Kosten, die aufgrund von Demonstrationen, Kundgebungen, anderweitigen Veranstaltungen oder Hausbesetzungen entstehen, von den Veranstaltenden, Störenden und Teilnehmenden getragen werden.“

    Polizeiaufgebote sind an solchen Veranstaltungen oft völlig unverhältnismässig und verursachen somit riesige Kosten. Diese Kosten sollen zukünftig auf die Teilnehmenden abgewälzt werden.
    (Beispiel Basel Nazifrei 2023 : rund 450’000 CHF)

    Diese Initiative, die von der Jungen SVP lanciert wurde, greift die Meinungs- und Versammlungsfreiheit an, welche im Völkerrecht und der Bundesverfassung garantiert ist.
    Die Annahme würde dazu führen, dass Zürich das härteste Polizeigesetz der Schweiz und eines der härtesten in ganz Europa(!) hätte.
    Die Initiative ist menschenrechtswidrig und würde willkürliche Kollektivbestrafung ermöglichen.
    Die Androhung von untragbaren Kosten will uns von Demonstrationen und Kundgebungen und somit von einem grundlegenden Teil der politischen Mitsprache abhalten. Es geht den Initianten offensichtlich darum, linken Aktivismus als solchen zu kriminalisieren.

    Denn wer sind diese sogenannten Chaot*innen, vor denen uns die SVP beschützen will?
    Alle die auf die Strasse gehen, alle die an eine bessere Zukunft glauben und das auch teilen und umsetzen wollen!
    Egal ob wir uns fürs Klima, Arbeitsrechte, bezahlbaren Wohnraum oder gegen patriarchale Strukturen einsetzen; wir alle sind betroffen.
    Ob Demos, Streiks, oder Besetzungen, jegliche Form von emanzipatorischem, anti-kapitalistischem Aktivismus wird hier angegriffen!

    Wir MÜSSEN die Versammlungsfreiheit schützen, darum:
    2X NEIN zur Initiative UND dem Gegenvorschlag!
    Solche Drohungen lassen wir uns nicht gefallen!
    Gehen wir weiterhin wütend auf die Strassen, um gemeinsam gegen genau solche Repressionen und Ungerechtigkeiten zu kämpfen!

    2X NEIN ZUR CHAOT:INNEN-INITIATIVE!

    GEGEN RECHTSRUTSCH UND REPRESSION