Häuservernetzung Winterthur

Wohnraum verteidigen!


Kategorie: Archiv

  • Neustadtgasse 20 + 22: wehren wir uns gegen das Bauvorhaben!

    Am 9. Januar sollte der grosse Efeustrauch zwischen den Häusern Neustadtgasse 20 und 22 und der besetzten General-Guisan-Strasse 31 in der Winterthurer Altstadt entfernt werden. Die wahrscheinlich Jahrzehnte alten Glyzinien an der südlichen Fassade der Neustadtgasse 20 wurden am Vortag bereits vollständig abgeschnitten.

    Für die Glyzinien waren wir zu spät, aber den Kahlschlag des Efeus konnten wir durch unsere Anwesenheit verhindern. Für den 10.Januar hat die Terresta, die Verwaltung der SKKG (Stiftung für Kunst Kultur und Geschichte, ehemals Stefanini), eine Firma beauftragt, den Baum im Hinterhof stark zurückzuschneiden. Auch diesem Vorhaben haben wir uns erfolgreich in den Weg gestellt. Der Auftrag musste vorerst storniert werden.

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  • Neujahreserklärung 2024 der Häuservernetzung Winterthur

    Die Häuservernetzung Winterthur ist ein Netzwerk von Bewohner:innen besetzter und selbstverwalteter Häuser, antikapitalistischen Gruppen und Einzelpersonen. Gemeinsam kämpfen wir gegen die kapitalistische Stadtaufwertung und für den Erhalt von günstigem Wohnraum. Wir bewohnen und unterhalten die selbstverwalteten Häuser seit vielen Jahren (das älteste seit 1997, das jüngste seit 2011) mit eigener Arbeit und auf eigene Kosten. Es sind unsere Zuhause und vielfältiger Wohn- und Kulturraum für viele.

    Im Herbst 2020 haben wir uns als Häuservernetzung Winterthur zusammengeschlossen, weil die Eigentümerin, die milliardenschwere steuerbefreite Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG einigen von uns ein Ultimatum gestellt und verlangt hat, dass wir unsichere und befristete Gebrauchsleiverträge unterzeichneten. Seither versuchen wir, mit der SKKG über unseren langfristigen Verbleib und den Erhalt aller selbstverwalteten Häuser zu verhandeln.

    Im Juli 2023 hat sie uns in Gutsherrenmanier mitgeteilt, dass sie drei von sieben selbstverwalteten Häuser Ende 2025 räumen lassen will. Den restlichen vier – weniger renditeträchtigen – Häusern sollen „mittel- bis langfristige“ Verträge vorgelegt werden.

    4.11.2023 Wohnkrise-Demonstration in Zürich

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  • Kommt alle zur grossen Wohnkrisen-Demo 13:30 Steibi/15:00 Zürich

    Sa. 4. Novmeber: Alle gemeinsam an die grosse Wohnungsnot-Demo!

    (Kopiert von der IGBBSL)

    Am 4.11. findet in Zureich eine Grossdemo gegen die Wohnungsnot, gegen Kündigungen & Räumungen statt.

    Wir wollen gemeinsam mit anderen Betroffenen & Aktiven von Winterthur aus an die Demo gehen.

    Wir treffen uns am Samstag 4.11. um 13.30 in der Steinberggasse, Winterthur und gehen anschliessend zusammen auf den Zug.

    Wer erst auf dem Turbinenplatz dazukommen kann, wir treffen uns beim Transparent: „Wohnkrise hat System – Kapitalismus zerschlagen“

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  • Medienmitteilung zu 10 Jahre Standortfucktor: Wir sind die Stadt! (mit Fotos)

    21.09.2023

    Heute, exakt 10 Jahre nach der StandortFUCKtor-Demo gegen die kapitalistische Stadtaufwertung, haben sich rund 350 Menschen auf dem Winterthurer Arschhofplatz zu einer dreistündigen Platzkundgebung versammelt.

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  • Do. 21. Sept: Platzkundgebung zu 10 Jahren „StandortFUCKtor“

    Alli cho! & witersäge

     

    10 Jahre StandortFUCKtor Winterthur
    Platzkundgebung mit Musik & Reden

    Datum: 21. September 2023
    Uhrzeit: 19:00
    Ort: Arschhofplatz Winterthur

    Der Ausverkauf läuft weiter

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  • Sommer, Sonne, Solidaritäts-Aktionen (aktualisiert)

    Die Sommerferien sind vorbei und in Winterthur gingen die Musikfestwochen zu Ende. Hier ein Überblick über einige Solidaritäts-Bekundungen, die wir während den letzten Wochen erhalten haben. Danke an alle solidarischen Leute!

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  • Solidaritätserklärung IG der Bewohner:innen und Benutzer:innen von Stefanini-Liegenschaften

    Wir sind wütend!

    Die Stefanini-Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG hat letzte Woche in den bürgerlichen Medien bekanntgegeben, sie wolle in Winterthur drei seit Jahrzehnten selbstverwaltete Häuser räumen lassen, damit sie diese teuer sanieren oder abzureissen kann, um lukrative Neubauten zu erstellen.

    Was geschieht mit den Bewohner:innen der drei Häuser? Sie landen auf der Strasse und werden obdachlos. Der SKKG ist das egal. Und das während der akuten Wohnkrise!

    Bild: Sue Simensky Bietila 2009

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  • Hände weg von der Gisi! Erklärung der Antifaschistischen Koordination Winterthur (AKW)

    Die Gisi plattmachen. Das will Bettina Stefanini mit ihrem gigantischen profitgetriebenen Aufwertungs- und Abrissprojekt. Am 3. Juli hatte ihre Stiftung Kunst Kultur und Geschichte (SKKG) grossmäulig verkündet, dass Ende 2025 «die Besetzungen enden» würden. Betroffen sind neben der Gisi noch zwei andere langjährig besetzte Häuser, weitere sind bedroht.

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  • Pressemitteilung: Wohnraum verteidigen (NEU: mit Fotos)

    Was heute geschah:

    Die sieben selbstverwalteten Stefanini-Häuser in und um Winterthur waren heute abend von der Stefanini-Immobilien- und Kunststiftung SKKG vorgeladen worden, um zu erfahren, was die SKKG in Zukunft mit unseren Zuhause vor hat.

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  • Pressecommuniqué und gemeinsame Erklärung zu den Aktionstagen gegen die Stadt der Reichen

    Winterthur: Aktionstage gegen die Stadt der Reichen, 26. bis 29. Mai 2023

    An diesem Pfingstwochenende fand in Winterthur ein erfolgreiches Treffen gegen die profitorientierte und armenfeindliche Aufwertung der Städte statt. Insgesamt beteiligten sich über 300 Personen an der Demonstration und an den vielfältigen Diskussionen und Aktionen.

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